Archiv der Kategorie: Thrill Fantasy

Spannung – Engel, Dämonen, Gestaltwandler, Werwölfe, Vampire

Ilona Andrews – Stadt der Finsternis 3 – Duell der Schatten

Titel: Stadt der Finsternis 03: Duell der Schatten
Autor: Andrews, Ilona
Verlag: Egmont Lyx
ISBN-10: 3802582195
ISBN-13: 978-3802582196
Seitenzahl: 336
Einband: Klappbroschur
Serie: Stadt der Finsternis III
Preis: 12,95 €

Rezensionsexemplar

Autorenportrait:

Hinter dem Pseudonym Ilona Andrews verbirgt sich das Autorenehepaar Ilona und Andrew Gordon. Während Ilona in Russland geboren wurde und in den USA Biochemie studiert hat, besitzt Andrew einen Abschluss in Geschichte. Die Stadt der Finsternis ist ihre erste gemeinsam verfasste Fantasyserie, mit der ihnen auf Anhieb der Einstieg in die New-York-Times-Bestsellerliste gelang.
Quelle: Egmont LYX

Klappentext:

Was geschieht bei den geheimnisvollen Midnight Games? Diese Frage stellt sich die ehemalige Söldnerin Kate Daniels, als ihr Werwolffreund Derek nicht weit von der Arena, in der die blutigen Kämpfe stattfinden, halbtot aufgefunden wird. Bei ihren Ermittlungen kommt Kate einer Verschwörung auf die Spur, die nicht nur alle Gestaltwandler vernichten, sondern auch ihr dunkles Geheimnis ans Licht bringen könnte …

Meine Meinung:
Im dritten Teil der phantastischen Serie „Stadt der Finsternis“ geht es um geheime und illegale Kampfspiele, vergleichbar mit dem „Fight Club“, einem amerikanischen Film.
Dazu bahnt sich für Kate auch noch eine familiäre Bedrohung an, die es in sich hat.

Als Kate Derek in der Nähe dieser Games findet und die Autorin mir seine Verletzungen schilderte, flossen bei mir die Tränen. Derek wurde übel zugerichtet. Die Beschreibungen waren sehr detailliert, sodass ich mir ernsthafte Sorgen um ihn machte, ob Kate ihn retten kann.
Zudem hat sie in diesem Band alle Hände voll zu tun. Absolut jeder, der ihr auch nur im Entferntesten nahe steht, hat in diesem Roman eine zum Teil wichtige Rolle und treibt sie gleichzeitig zur Weißglut.
Sie muss mit ihrem verrückten Gestaltenwandler Saiman zurecht kommen, Jim und dem Bestienclan mitsamt dessen Anführer im Zaum halten, ihrer Freundin beistehen und ihrer Pflegetochter helfen.

Kaum hatte ich ein paar Seiten gelesen, schon war ich mitten im Geschehen. Die Autorin hatte mich mit der ersten gefühlvoll beschriebenen Situation in ihren Bann gezogen und ließ mich das ganze Buch hindurch nicht mehr los.
Kate ist eine Protagonistin, die nicht lange um den heißen Brei redet und Taten vorweist statt vieler Worte. Aber auch ihre Dialoge mit manch einer Figur sind zum Schreien komisch.
Besonders die Gespräche zwischen Curran, dem Herrn der Bestien, und Kate sind einfach himmlisch gut!

Nachdem Curran im letzten Band Kate durch Annehmlichkeiten den Hof gemacht hatte, war ich sehr gespannt, wie es zwischen den beiden nun im dritten Teil weitergehen würde.
Es knisterte auch dieses Mal immer mehr vor erotischer Spannung. Ich hätte platzen können wegen dieser aufgestauten und spürbaren Erotik. Die Autorin weiß sehr gut, wie ein Vorspiel in die Länge gezogen werden kann. Denn so komme ich mir bei dieser Serie vor.

In diesem Roman lernte ich ein wenig über die hinduistische Mythologie sowie diverse Gottheiten. Außerdem gab es neue Monster zu bestaunen.
Auch erfuhr ich wieder etwas über Kates Vater. So langsam fügen sich die einzelnen Puzzlestücke um Kates Vater zusammen und ich kann mir immer besser vorstellen, was für ein „Mann“ das ist.
Als kleines Sahnestückchen wurden Kate und ich zudem über Saimans Gestaltwandler-Art aufgeklärt.

Emotionen, vor allem die traurigen zu Beginn des Buches, ließen mich öfters um Atem ringen. Ich musste einige Male heftig schlucken und gegen Tränen ankämpfen, da mir einzelne Szenen sehr zu Herzen gingen.
Doch je weiter ich in die Geschichte eintauchte, desto mehr Situationen gab es auch, die mir immer öfter ein Lächeln aufs Gesicht zauberten. Teilweise musste ich laut auflachen, da manches einfach witzig beschrieben wurde.
Dieser Roman war emotional für mich ein regelrechtes Pulverfass. Einfach der Wahnsinn!

Aber auch die Schlacht am Ende war atemberaubend.
Die verschiedenen Wesen, die gegeneinander kämpften, die unterschiedlichsten Kampftechniken und Hilfsmittel waren höchst interessant. Diese Kämpfe genoss ich richtig.
So wurde der Schluss einfach phänomenal!

Fazit:
Die Autorin steigert sich von Teil zu Teil und die Serie wird einfach immer besser. Ich bin begeistert!
Auch dieses Werk aus Ilona Andrews Feder bekommt von mir fünf von fünf Sternen und ist mein Highlight im Dezember.
Ich kann den nächsten Roman von der Autorin kaum erwarten!

Reihenfolge von Stadt der Finsternis:
01. Die Nacht der Magie
02. Die dunkle Flut
03. Duell der Schatten
04. Magisches Blut (Januar 2011)

Nalini Singh – Gilde der Jäger 1 – Engelskuss

 

Rezensionsexemplar

Autorenportrait:

Nalini Singh wurde auf den Fidschi-Inseln geboren und ist in Neuseeland aufgewachsen. Nach verschiedenen Tätigkeiten, unter anderem als Rechtsanwältin und Englischlehrerin, hat sie 2003 eine Karriere als Autorin von Liebesromanen begonnen. Die Gestaltwandler-Serie ist ihr erster Ausflug in die Fantasy Romance.
Quelle: Egmont LYX Verlag

Klappentext:

In einer Welt voller Schönheit und Blutgier, in der Engel über Vampire und Sterbliche herrschen, soll die Jägerin Elena einen abtrünnigen Erzengel aufspüren. Schon bald kann sich Elena dem Reiz, den ihr Auftraggeber Raphael auf sie ausübt, nicht mehr entziehen. Und während sie bei ihren Ermittlungen auf eine Mordserie von unfassbarem Ausmaß stößt, führen Raphaels Berührungen Elena an den Rand des Abgrund. Denn im Spiel der Erzengel zahlen die Sterblichen den Preis …

Meine Meinung:

Elena, eine Vampirjägerin, soll zum ersten Mal für den Erzengel Raphael einen von seinesgleichen finden. Erzengel sind, neben den normalen Engeln, die mächtigsten Wesen auf der Erde. Sie halten alles im Gleichgewicht und herrschen wie Könige über ihr jeweiliges „Reich“.
Raphael regiert über Nordamerika und hat nun einen ganz speziellen Auftrag für die beste Jägerin – Elena Deveraux.
Doch bis sie ihren eigentlichen Auftrag ausführen kann, bringt Elena sich durch ihr loses Mundwerk, ihren Hang zur Selbstzerstörung sowie ihren starken Willen, den sie niemals beugen will, in Raphaels Gegenwart selbst in Gefahr.

Diese Streitereien verlaufen nicht ganz schmerzfrei und dauern ziemlich lange an, was manchem Leser eventuell langatmig vorkommen könnte. Mir persönlich fiel das kaum auf, da ich den Schlagabtausch zwischen den beiden Protagonisten eher interessant und vielmehr voller Action empfand.
Erst als die beiden sich auf ihr eigentliches Ziel, den Erzengel zu finden, konzentrieren, steigt die Grundspannung langsam an.

Die Handlung ist sehr flüssig geschrieben und es gibt nur sehr wenige Momente, in denen die derbe Ausdrucksweise vielleicht etwas dämpft.
Mit der Zeit entwickelt Elena eine telepathische Fähigkeit, mit der sie mit Raphael kommunizieren kann. Diese ist in Kursivschrift gehalten.
Auch gibt es in dem Roman immer mal wieder ein paar humorvolle Momente, die mich schmunzeln ließen.
Am Ende wird es noch sehr ergreifend und der Schluss ist spektakulär!

Ich bin schon immer von Engeln fasziniert gewesen und so konnte ich mir dieses Buch natürlich nicht entgehen lassen.
Die Handlung wird meistens aus Elenas Blickwinkel in der dritten Person erzählt. Kurzzeitig darf man auch an Raphaels Sichtweise teilhaben.
Raphael wird als Engel sehr gut dargestellt, vor meinem inneren Auge konnte ich ihn mir sehr gut als mächtigen Erzengel vorstellen.
Zwischendurch gibt es kurze Kapitel, die in Kursivschrift gehalten sind, und einzelne Stadien einer Verwandlung des gefallenen Engels darstellen sollen.

Fazit:

Ein Buch, das perfekt für ein paar schöne Stunden voller Leidenschaft ist.
Ich vergebe fünf volle Sterne plus extra Sternchen und zähle dieses Buch zu meinen Highlights.

Wann darf man mit Band zwei rechnen???

(16.2.2010)

Nalini Singh – Gilde der Jäger 2 – Engelszorn

Autor: Singh, Nalini
Verlag: Egmont Lyx
ISBN: 3802582756
Seitenzahl: 391 (Klappbroschur)
Originalt.: Archangels` Kiss

 

Rezensionsexemplar

Autorenportrait:

Nalini Singh wurde auf den Fidschi-Inseln geboren und ist in Neuseeland aufgewachsen. Nach verschiedenen Tätigkeiten, unter anderem als Rechtsanwältin und Englischlehrerin, hat sie 2003 eine Karriere als Autorin von Liebesromanen begonnen. Die Gestaltwandler-Serie ist ihr erster Ausflug in die Fantasy Romance.
Quelle: Egmont LYX Verlag

Klappentext:

Der Kampf gegen einen abtrünnigen Engel kostete Elena Deveraux fast das Leben. Nur die Liebe des Erzengels Raphael bewahrte die Jägerin vor dem sicheren Tod – und verwandelte sie selbst in einen Engel. Das weckt die Aufmerksamkeit der Unsterblichen Lijuan, der Herrin der Toten. Sie spricht eine Einladung aus, die nicht einmal Raphael ausschlagen kann …

Meine Meinung:

Elena, eine Jägerin der Gilde, die für ein gewisses Maß an Ordnung zwischen Menschen, Vampiren und selbst Engeln sorgen soll, konnte nur dank des Erzengels Raphael nach einem ungleichen Kampf im vorigen Roman überleben. Raphael schenkte ihr ein neues Leben. Sie darf sich nun als Kleinkind betiteln lassen, da sie ihre neuen Fähigkeiten, wie das Fliegen, erst noch erlernen muss.

Kaum ist sie aus dem Koma erwacht und hat die ersten Trainingsstunden hinter sich, da wird ein junger, zur Unkenntlichkeit geschundener, Vampir gefunden, der als Nachricht für Raphael und Elena gelten soll. Kurz darauf verschwindet ein Engelskind und weitere Leichen tauchen auf. So macht sich Elena auf die Suche nach einem Sadisten, der es auf Engelskinder und Vampirjugendliche abgesehen hat.
Bald schon merken Raphael und Elena, dass hinter diesen Verschleppungen und Morden mehr steckt. Ein mächtiger Engel will alle Erzengel gegeneinander aufbringen und tut das mit Hinweisen auf die Gilde, der Elena angehört.
Aber als wäre das nicht schon genug Action für ein „Kleinkind“ wie Elena, wird sie als DIE Attraktion auf einen Ball der mächtigsten Erzengelfrau eingeladen, die gern Monster züchtet und grausame Spielchen treibt.

In diesem zweiten Werk der Serie wird Elena durch das ganze Buch von Visionen und Träumen ihrer Vergangenheit heimgesucht, die sehr schmerzvoll waren und auch heute noch sind. Je weiter ich in die Geschichte eintauchte, umso intensiver und länger wurden ihre furchtbaren Erinnerungen, die sie selbst tagsüber überwältigten und außer Gefecht setzten.
Ebenfalls durfte ich mehr aus Raphaels Vergangenheit erfahren und lernte auch die anderen Erzengel kennen. Zudem zeigte die Autorin mir und Elena Raphaels Macht und dass man sehr wohl Angst vor ihm, einem Engel, haben sollte.

Nalini Singh schreibt dermaßen fesselnd, dass ich das Buch nur mit Widerwillen aus der Hand legte. Sie bringt jedes Gefühl, das Elena durchlebt, hervorragend zu Papier. Ich war von Anfang bis Ende begeistert von ihrer Art, Emotionen in Worte zu fassen.

Als Elena das Engelskind fand, musste ich fast weinen. Der Junge war übel zugerichtet, und das nur, damit Zwietracht zwischen den Erzengeln gesät werden sollte. Ich sehe dieses Werk als Romantik-Thriller an. Denn die spannenden Momente werden sehr genau dargestellt und auch sehr gewalttätig beschrieben. Auch gab es weit mehr als ein, zwei brutale Szenen. Und so baut sich immer weiter eine Spannung auf.

Aber auch die romantischen und erotischen Szenen zwischen Raphael und Elena wurden sehr zärtlich und liebevoll dargestellt. Ich konnte die Sinnlichkeit der Küsse regelrecht spüren, jede Berührung fast nachempfinden.

Zum Schluss wurde es noch atemberaubend dramatisch. Es ging um Leben und Tod, nicht nur Elenas junges Engelsleben stand auf Messers Schneide, auch für ihren Erzengel wurde es in diesem Band am Ende sehr eng.
Ich kann das Ende nur mit einem Wort beschreiben: bombastisch!

Die Autorin schafft es immer wieder aufs Neue, mich in eine andere Welt eintauchen zu lassen. Sie beschreibt alles sehr gekonnt und anschaulich, teilweise fast spürbar. Die ganzen Emotionen konnte sie aufs I-Tüpfelchen in Worte fassen und so wurde ich durch den ganzen Roman regelrecht von ihrem Schreibstil verzaubert.
Ich bin einfach nur begeistert, weiter so Nalini Singh!

Diesem Werk gebe ich fünf Sterne und es ist mein Highlight des Monats September im paranormalen Genre.

Gilde der Jäger-Reihe:
1. Engelskuss
2. Engelszorn

Ilona Andrews – Stadt der Finsternis 1 – Die Nacht der Magie

 

Autorenportrait:

Hinter dem Pseudonym Ilona Andrews verbirgt sich das Autorenehepaar Ilona und Andrew Gordon. Während Ilona in Russland geboren wurde und in den USA Biochemie studiert hat, besitzt Andrew einen Abschluss in Geschichte. Die Stadt der Finsternis ist ihre erste gemeinsam verfasste Fantasyserie, mit der ihnen auf Anhieb der Einstieg in die New-York-Times-Bestsellerliste gelang.
Quelle: Egmont LYX

Klappentext:

Kate Daniels verdient ihr Geld damit, die Auswüchse der magischen Wellen, die Atlanta von Zeit zu Zeit heimsuchen, aufzuspüren und zu beseitigen. Ihr Leben nimmt jedoch eine dramatische Wendung, als ihr bester Freund Greg ermordet wird. Bei der Suche nach dem Täter stößt Kate auf Vampire und andere finstere Kreaturen. Hat womöglich der charismatische Curran, der Anführer der Gestaltwandler, etwas mit den verschwörerischen Umtrieben zu tun?

Meine Meinung:

Die Magie kam vor einigen Jahren über Atlanta und hat die Stadt dem Erdboden gleich gemacht. Es gibt regelmäßig Stromausfälle, das Telefon funktioniert nicht immer und sein Haus sollte man lieber mit Magie gegen Diebstahl schützen, als mit Alarmanlagen.
Die Anderswesen leben mehr oder weniger im Gleichklang mit den Menschen. Sie lassen sich größtenteils gegenseitig in Ruhe.
Doch um auch ein gewisses Gleichgewicht mit der Magie zu haben, gibt es Söldner, wie Kate, die ihr Geld mit der Beseitigung von magischen Auswüchsen verdient, als sie vom Tod ihres Ziehvaters erfährt. Er war ein Wahrsager und in einem Orden, der, wie die Söldner, für ein gewisses Gleichgewicht zwischen der Magie, den Anderswesen und den Menschen sorgte …

Kate möchte als knallharte Powerfrau angesehen werden und ihre Taten sprechen für sich. So geht sie auch recht sparsam mit Gefühlen für ihren Ziehvater oder sonst jemanden in ihrer Umgebung um. Dadurch wirkte das Ganze aggressiver, was gut zur Handlung passte.
Insgesamt geht es in dieser Serie grausam und blutig zur Sache, da die Qualen und schmerzhaften Zustände, die Kate im Laufe des Buches durchmachte, distanziert aber teils doch fast spürbar beschrieben wurden. Ebenso wurden die Tatorte sehr detailliert und anschaulich dargestellt.
Von Kates wenigen Mitstreitern gegen das Böse wurde nur einer etwas genauer vorgestellt. Dieser wird wohl auch in den Folgebänden eine größere Rolle spielen.

Anfangs hatte ich enorme Probleme in die Handlung zu finden. Zum Teil hing das was wohl auch damit zusammen, wie die Autorin in ihrem Werk mit der Magie umgeht. Ich konnte gewisse Vorgänge einfach nicht begreifen. Auf der einen Seite ist die Magie gut, gibt Kate Kraft und sie pulsiert durch ihr Schwert und verstärkt es, und auf der anderen Seite bringt die Magie Häuser zum Einsturz.
Ebenso begriff ich sehr lange nicht, wie das Zusammenleben von Menschen und Anderswesen von statten geht. Vieles wurde mir einfach nur vorgesetzt und war meiner Meinung nach zu wenig erklärt, was es mir schwer machte, dem Buch zu folgen. Dadurch war ich einmal kurz davor es abzubrechen.
Aber auf der anderen Seite fand ich das wiederum auch interessant, denn so musste ich mich richtig in die Geschichte hineinknien und mitdenken, um gewisse Vorgänge zu verstehen, was die Autorin sehr geschickt machte. Ohne die Erklärungen und Darstellungen konnte ich mir selbst ein Bild von gewissen Wesen machen und mein Kopfkino hatte trotz fehlender Details mit der Zeit kein Problem, dem Geschehen zu folgen.

Je mehr ich jedoch bei der Magiesache verstand, umso besser konnte ich der Handlung folgen und es baute sich auch langsam so etwas wie eine Spannung auf. Das dauerte zwar ziemlich lange, aber trotz fehlender Dramatik fand ich die Geschichte doch immer interessanter. Was mich immer weiter zog war wohl die Neugierde, da ich mehr über die Zusammenhänge erfahren wollte.

Die Machtworte, die Kate benutzte und beherrschte wurden in Kursivschrift gehalten, wenn sie ausgesprochen wurden. Ebenso wurden ihre Gedanken kursiv gehalten, was mich teilweise amüsierte, bei dem, was sie dachte, und bei ihrer tatsächlichen Antwort auf eine Frage.

Fazit:
Ein interessanter Auftakt einer „blutigen“ Serie, die ich weiterverfolgen möchte.
Von mir bekommt dieses Werk drei bis vier positive Sterne.

Stadt der Finsternis – Reihe:
Die Nacht der Magie (März 2009)
Die dunkle Flut (August 2009)
Duell der Schatten (Februar 2010)
Magisches Blut (Januar 2011)

Charlaine Harris – Sookie Stackhouse 5 – Vampire bevorzugt

 

Autorenportrait:

Charlaine Harris lebt in Arkansas – mit ihrem Mann, ihren drei Kindern, zwei Hunden, zwei Frettchen und einer Ente. Sie ist eine unersättliche Leserin, gemäßigte Cineastin und gelegentliche Gewichtheberin. Ihre Romane wurden u. a. mit dem begehrten Anthony Award und dem Grand Prix Les Romantiques für die beste Heldin ausgezeichnet sowie für den Agatha Award und den Compton Crook Award nominiert.

Quelle: dtv

Klappentext:

Nicht genug damit, dass Sookie Stackhouse Gedanken lesen kann – auch sonst ist ihr Leben voller Komplikationen. Neuerdings verwandelt sich zum Beispiel ihr Bruder Jason bei Vollmond in einen Panther. Doch richtige Probleme bekommt Sookie, als ein Killer sein Unwesen in der Kleinen Stadt in Lousiana zu treiben beginnt …

Meine Meinung:

Ein Mörder ist in Bon Temps und Umgebung unterwegs und ermordet Gestaltwandler. Da ihr Bruder seit kurzem dazu gehört, ist Sookie ebenfalls wieder einmal mitten im Geschehen und erlebte alles hautnah mit.
Als wäre das nicht schon Aktion genug, wurde auch noch ein Mordanschlag auf Sookie gemacht und dabei brannte ihr halbes Haus ab.
Aber das ist noch nicht genug, denn die Mordversuche auf sie scheinen weiter zu gehen …

Anfangs tat ich mir schwer, in die Geschichte zu finden. Zu viele Ereignisse und Figuren kurz hintereinander waren für mich erst etwas zu viel auf einmal.
Außer Sookie selbst wurden mir die anderen Gestalten nur noch mit einzelnen Sätzen vorgestellt. Weswegen ich erst wieder einige Zeit brauchte, um mir die wichtigsten Charaktere vorzustellen. Was wohl auch daran lag, dass ich Band vier vor einem halben Jahr gelesen hatte.

Doch je weiter ich in die Handlung eintauchte, umso spannender wurde diese.
Sookie schuldet im laufe der Zeit langsam immer mehr Supras einen gefallen. Zu Eric, dem Vampirsheriff von Shrevport kamen nun auch noch die Werwölfe von derselben Gemeinde, sowie die Werkatzen von Hotshot dazu, was ihre Lage als Gedankenleserin nicht gerade verbesserte.
Da sie seit einigen Monaten mit dem Wolfsrudel befreundet ist, durfte ich an Sookies Seite nun zum ersten Mal eine Wahl zum Werwolfsrudelführer miterleben. Die Art und Weise ist sehr brutal und endet manchmal mit dem Tod eines Kandidaten.

Was es mit dem Titel des Buches auf sich hatte, kam im Laufe der Geschichte zutage. Denn während die Aktionen der Vampire größtenteils nur anstrengend waren, so wurde es bei den Gestaltwandlern gefährlich. Und so war auch bei diesem Werk der Krimi wieder richtigspürbar.

Wieder wurde die Handlung aus der Ichform erzählt, wodurch ich richtig gut in Sookies leben eintauchen konnte. Dazu noch der anschauliche Schreibstil und es wäre fast perfekt.
Auch in diesem Teil hatten die Vampire eher eine Nebenrolle, was ich etwas schade fand.
Dieser fünfte Band bekommt von mir vier Sterne.

25.05.2010

Charlaine Harris – Sookie Stackhouse 4 – Der Vampir, der mich liebte

 

Autorenportrait:

Charlaine Harris lebt in Arkansas – mit ihrem Mann, ihren drei Kindern, zwei Hunden, zwei Frettchen und einer Ente. Sie ist eine unersättliche Leserin, gemäßigte Cineastin und gelegentliche Gewichtheberin. Ihre Romane wurden u. a. mit dem begehrten Anthony Award und dem Grand Prix Les Romantiques für die beste Heldin ausgezeichnet sowie für den Agatha Award und den Compton Crook Award nominiert.

Quelle: dtv

Klappentext:

Sookie Stackhouse ist Kellnerin – und außerdem kann sie Gedanken lesen.
Eines Nachts trifft sie auf einen umherirrenden Vampir, der offenbar sein Gedächtnis verloren hat. Was eine Menge übernatürlicher Probleme mit sich bringt …

Meine Meinung:

Hexen kommen in die Gegend von Bon Temps und wollen die Macht der verschiedenen Supras an sich ziehen.
Das wäree Sookie eigentlich ziemlich egal, wäre sie nicht für einen höherrangigen Vampir verantwortlich, der durch besagte Hexen sein Gedächtnis verloren hat.
So gerät die einfache Kellnerin mal wieder mitten zwischen die Fronten und das gleich mehrseitig. Während sich nun also die Vampire, Werwölfe, Gestaltwandler und sogar eine Elfe zusammentun, um gegen die Hexen zu kämpfen, ist auch noch Sookies Bruder verschwunden.
Wobei mir die Sache mit dem verschwundenen Bruder etwas zu langatmig war.
Auch lief mir die Zusammenarbeit der verschiedenen Gestalten zu geschmiert. Ich bekam am Rande leicht mit, dass Vampire und Werwölfe sich nicht leiden können und dann konnten sie sich ohne großes Aufsehen verbünden? Das ging mir persönlich etwas zu einfach und zu schnell.

Dieses Buch wird, wie die ersten drei Bände, aus Sookie Stackhouses Sicht in der Ichform erzählt.
Es lässt sich leider nicht so flüssig lesen wie die ersten Bücher aus dieser Reihe, da die Autorin viel mit Klammern gearbeitet hat. Vieles, was Sookie dem Leser eher nebenbei erklärt, ist in Klammern gehalten, was mich persönlich heftig störte.

Alles in allem vergebe ich diesem Werk leider nur drei bis vier Sterne.

30.12.2009

Charlaine Harris – Sookie Stackhouse 3 – Club Dead

 

Autorenportrait:

Charlaine Harris lebt in Arkansas – mit ihrem Mann, ihren drei Kindern, zwei Hunden, zwei Frettchen und einer Ente. Sie ist eine unersättliche Leserin, gemäßigte Cineastin und gelegentliche Gewichtheberin. Ihre Romane wurden u. a. mit dem begehrten Anthony Award und dem Grand Prix Les Romantiques für die beste Heldin ausgezeichnet sowie für den Agatha Award und den Compton Crook Award nominiert.

Quelle: dtv

Klappentext:

Sookie Stackhouse hat nur mit einem Vampir freiwillig Umgang, und das ist ihr Geliebter Bill. Aber er ist in letzter Zeit so distanziert – und außerdem in einem anderen Staat. Sein finsterer, attraktiver Chef Eric hat eine Idee, wo er sein könnte. Ehe sich Sookie versieht, ist sie in Jackson, Mississippi, um sich in der Unter-Unterwelt des Club Dead umzusehen. Das ist ein gefährlicher kleiner Laden, in dem sich die elitäre Vampirgesellschaft trifft, um auszuspannen und sich einen Schluck Null Rhesus Negativ zu gönnen. Aber als Sookie Bill endlich findet – und ihn bei einem schlimmen Verrat erwischt -, ist sie nicht sicher, ob sie ihn retten… oder ein paar Pflöcke anspitzen soll.

Meine Meinung:

Die Sookie Stackhouse-Reihe wird auch als Krimireihe bezeichnet (so steht es zumindest immer im Buch vorne drin), dass ich dadurch um Abwechslung hoffte. Und ich wurde nicht enttäuscht.
In diesem Teil geht es zwar immer noch vordergründig um Vampire, aber auch sehr oft um Werwölfe und Gestaltwandler. Mir gefällt die Abwechslung gut und so erfährt man auch ein bisschen von den anderen Spezies.

Während Bill verschwindet und Sookie sich auf den Weg macht, ihn zu finden, erfährt sie so einiges, was sie lieber nicht wissen wollte. Ihre kleine heile Welt bricht ein weiteres mal zusammen.
Doch trotz gewisser Schwierigkeiten und angemessenen Vorurteilen will sie ihren Bill finden.
Während des ganzen Unterfangens um Bill, kommt Sookie einem Werwolf, sowie Bills Chef, Eric teils zu nahe…
Ich finde, sie ist tough dargestellt, was mir gefällt, da ich selbst weit davon entfernt bin *g*

Es ist sehr schön geschrieben und ich bin froh, dass ich nach einem durchschnittlichen ersten Band doch dran geblieben bin!
Wie auch die ersten beiden Bände, wird dieser Band aus Sookies Sicht in der Ich-Form erzählt. So bekommt man hautnah mit, wie sie immer wieder mit ihrem Gewissen hadert und doch tapfer durchhält.

Das Buch ist eng beschrieben und hat eine sehr kleine Schrift, weswegen ich den Roman immer wieder zur Seite legen musste, damit meine Augen auf Dauer noch sehen konnten.
Wenn es wirklich nötig war, wurde ein Abschnitt in den Text eingeflochten, was nicht so oft vorkam. Aber das störte mich nicht, so blieb meiner Ansicht nach die Spannung besser erhalten.

Fazit:

Dieser 3. Teil der Sookie Stackhouse-Serie ist lesenswert und bekommt von mir vier fette Sterne von fünf.

14.07.2009

Charlaine Harris – Sookie Stackhouse 2 – Untot in Dallas

 

Autorenportrait:

Charlaine Harris lebt in Arkansas – mit ihrem Mann, ihren drei Kindern, zwei Hunden, zwei Frettchen und einer Ente. Sie ist eine unersättliche Leserin, gemäßigte Cineastin und gelegentliche Gewichtheberin. Ihre Romane wurden u. a. mit dem begehrten Anthony Award und dem Grand Prix Les Romantiques für die beste Heldin ausgezeichnet sowie für den Agatha Award und den Compton Crook Award nominiert.

Quelle: dtv

Klappentext:

Die Kellnerin Sookie Stackhouse hat eine Pechsträhne.
Zuerst wird einer ihrer Kollegen ermordet, und es gibt keinerlei Hinweise auf den Täter. Kurz darauf steht sie einer Bestie gegenüber, die ihr mit giftigen Krallen schmerzhafte Wunden zufügt. Dann: Auftritt der Vampire, die ihr nicht ganz uneiegennützig das Gift aus den Adern saugen… und das ist erst der Anfang.

Im zweiten Band um die charmante und etwas schräge Sookie Stackhouse und ihren Geliebten, den Vampir Bill, liefert Charlaine Harris erneut Horror und Humor aus der Perspektive des ländlichen Amerika.

Meine Meinung:

Die Autorin hat sich mit diesem Roman gesteigert!
Wer meine Rezi zum ersten Teil „Vorübergehend tot“ gelesen hat, der weiß, dass ich ziemliche Anlaufschwierigkeiten hatte. Die fallen in diesem Buch gänzlich weg. Die Ich-Version, von Sookie Stackhouse, ist gut dargestellt und auch die Schreibweise hat sich, in meinen Augen, sehr verbessert.

Die „Bestie“, um die es laut Inhaltsangabe geht, spielt gar nicht so eine große Rolle wie ich anfangs dachte. Sie erscheint am Anfang, um eine Nachricht zu überbringen, um dann erst wieder an Ende vom Buch aufzutauchen. Dort kommt sie zwar nur kurz vor, aber sie spielt in der kurzen Zeit eine sehr wichtige Rolle.
Dazwischen wird Sookie nach Dallas gerufen und macht die unerfreuliche Bekanntschaft der „Bruderschaft“: Religiöse Fanatiker, die Vampire ausrotten wollen.
Der Dallasaufenthalt ist dadurch richtig spannend und Sookie muss einmal sogar um ihr Leben fürchten. So kann ich der Aussage, die sich auf der ersten Seite des Buches befindet Hundertprozentig zustimmen: Es ist größtenteils ein richtiger Vampir-Krimi!
Aber es gibt auch zwischendrin immer wieder etwas zu schmunzeln, so dass die Spannung dadurch etwas aufgelockert wird.
Was mich auch sehr freute, war die Begegnung mit einem jungen Telepaten, den Sookie in Dallas trifft. Nun ist sie mit ihrer „Gabe“ nicht mehr allein. Und von den Gestaltwandler bekommt man in diesem Band etwas mehr mit.

Die Charaktere werden nur oberflächlich vorgestellt, was meiner Ansicht nach aber genügt.
Die Schrift ist sehr klein und die Seiten sind eng beschrieben. Aber durch die flüssige Schreibweise und die Spannung die sich in Dallas aufbaut, stört das meiner Meinung nach nicht wirklich.

Fazit:

Dieser Vampirroman hat mich nach dem ersten Teil richtig positiv überrascht und ich werde Sookie Stackhouse auch weiterhin begleiten!
vier Sterne

15.05.2009

Charlaine Harris – Sookie Stackhouse 1 – Vorübergehend tot

 

Autorenportrait:

Charlaine Harris lebt in Arkansas – mit ihrem Mann, ihren drei Kindern, zwei Hunden, zwei Frettchen und einer Ente. Sie ist eine unersättliche Leserin, gemäßigte Cineastin und gelegentliche Gewichtheberin. Ihre Romane wurden u. a. mit dem begehrten Anthony Award und dem Grand Prix Les Romantiques für die beste Heldin ausgezeichnet sowie für den Agatha Award und den Compton Crook Award nominiert.

Quelle: dtv

Klappentext:

Sookie Stackhouse jobbt in einer Kleinstadt in Louisianna als Kellnerin. Sie ist still, introvertiert und geht selten aus. Nicht, dass sie nicht hübsch wäre. Im Gegenteil. Sookie hat nur, na ja, eben diese „Behinderung“. Sie kann Gedanken lesen. Das macht sie nicht gerade begehrenswert. Doch dann taucht Bill auf. Er ist groß, düsster, gutaussehend – und Sookie hört kein Wot von dem, was er denkt. Er ist genau die Art Mann, auf die sie schon ihr ganzes Leben lang wartet…
Doch auch Bill hat eine Behinderung: Er ist ein Vampir. Außerdem hat er einen schlechten Ruf. Er hängt mit einer verdammt unheimlichen Clique herum, deren Mitglieder alle – Überrashung! – Mordverdächtige sind. Als dann noch eine Kollegin Sookies ermordet wird, befürchtet sie, sie könnte die nächste sein…

Meine Meinung:

Anfangs war es wirklich schwer für mich, eine Verbindung zur Protagonistin Sookie Stackhouse herzustellen. Der Schreibstil der Autorin war mir einfach etwas suspekt, weswegen ich auch mit Sookie nicht warm wurde. Nach ein paar Kapiteln hatte ich mich allerdings an die Ich-Erzählperspektive gewöhnt und konnte nun ganz der Geschichte folgen.

Sookie hat eine Gabe, in ihren Augen eher eine Behinderung, die sie jedoch mehr und mehr zu schätzen weiß, als sie Bill kennen und lieben lernt. Sie kann Gedanken lesen, alle, bis auf Bills, da dieser ein Vampir ist. Wodurch sie sich in seiner Gegenwart immer wohl fühlt.

Als allerdings immer mehr Frauen, die mit Vampiren verkehrt haben, ermordet werden, wird Bill, der sesshaft werden möchte, sofort von der Polizei verdächtigt. Doch mein erster Verdacht fiel auf Sam, Sookies Boss. Dieser konnte seine Gedanken nämlich ebenfalls vor ihr verbergen und das war mir plötzlich nicht ganz geheuer. Er ist zwar kein Vampir, trotzdem ist er anders und er konnte Bill von Beginn an nicht wirklich leiden. Die Auflösung um Sams Geheimnis ist eine kleine Überraschung und auf den tatsächlichen Mörder wäre ich nie gekommen.

Was die Beziehung zwischen Sookie und Bill betrifft, war sie meiner Meinung nach anfangs etwas langweilig beschrieben. Ich hatte erst gar nicht den Eindruck, dass sich in der Richtung was tut, bis sie plötzlich zusammen im Bett landeten. Trotzdem sind die Charaktere gut beschrieben.

Die Kapitel sind teilweise sehr lang, aber durch Abschnitte sauber aufgeteilt, sodass man auch mal eine Pause einlegen kann.

Da ich anfangs Schwierigkeiten hatte mit dem Schreibstil klarzukommen, bekommt der Roman von mir drei Sterne.

02.02.2009