Archiv der Kategorie: Romantik Thrill

Krimi für Frauen *g*

Bella Andre – Hotshots 1 – Gefährliche Begegnung

Titel: Hotshots – Gefährliche Begegnung
Autor: Andre, Bella
Verlag: Egmont Lyx
ISBN: 3802583655
Seitenzahl: 330
Einband: Klappbroschur
Originaltitel: Wild Heat
Serie: Hotshots 1

Autorenportrait:

Nachdem sich Bella Andre zunächst als Songwriterin und Sachbuchautorin erste Sporen verdiente, hat sie 2003 mit dem Schreiben von Liebesromanen ihre wahre Berufung gefunden. Bella lebt mit Ehemann und Kindern in Nordkalifornien.
Quelle: Egmont LYX Verlag

Klappentext:

Für die Liebe gehen sie durchs Feuer …

Eigentlich wirft sich Brandermittlerin Maya Jackson fremden Männern nicht gleich an den Hals. Doch als sie dem gut aussehenden Logan Cain begegnet, sind alle guten Vorsätze vergessen. Sechs Monate später kreuzen sich ihre Wege erneut. Als Chef der Feuerwehr von Tahoe Pines ist er der Hauptverdächtige in einer Serie gefährlicher Waldbrände, die vermutlich auf Brandstiftung zurückgehen. Jetzt muss Maya gegen den Mann ermitteln, dessen Kuss sie nicht vergessen kann …

Meine Meinung:

Dieser Roman ist ein Romantic Thrill, in dem es um Leidenschaft und Spannung geht.
Das Hauptthema ist Feuer: das Feuer, welches alles zerstört und eine Bedrohung darstellt und gleichzeitig die feurige Hitze, die zwischen den beiden Protagonisten von Beginn an aufflammte.

Maya Jackson, Brandermittlerin, durch den Vater und ihren Bruder mit Feuerwehrmännern aufgewachsen, muss eine Serie von Waldbränden aufklären. Ihr Hauptverdächtiger ist Logan Cain, mit dem sie vor einiger Zeit eine intime Begegnung hatte, als sie wegen ihres verstorbenen Bruders dessen Wohnung auflöste.
Doch trotzdem ist für Maya auch jeder andere in Lake Tahoe verdächtig, bis sie den wahren Täter gefasst hat. Als die Brände nicht nur im Wald ausbrechen, wird sie bei ihren Ermittlungen ausgerechnet von ihrem Hauptverdächtigen unterstützt.

Durch die Vorgeschichte der beiden, die anfangs geschildert wurde, fühlten sie sich ständig zueinander hingezogen.
Doch bis es zwischen ihnen funkte, hing Maya ihrer kurzen Affäre mit Logan nach, die nur wenige Minuten dauerte.
Mit der Zeit kamen sie sich näher, das Verlangen pochte immer lauter an ihren Türen. Aber Maya wollte dem lange Zeit nicht nachgeben. Es gab einen Brandstifter zu fassen. Außerdem würde sie nie etwas mit einem Feuerwehrmann anfangen.
Und so siezte Maya Logan. Im Gegensatz duzte er sie von Anfang an, um sie aus der Reserve zu locken. Dies hat sehr gut die unterschiedlichen Sichtweisen der Protagonisten unterstrichen.

Durch den krankheitsbedingten Tod ihres Vaters und dem kurz darauf folgenden Unfalltod von Mayas Bruder bei einem Einsatz, ist der Roman auch von Erinnerungen an die beiden durchzogen. Besonders an ihren Bruder, dessen Tod erst ein halbes Jahr her ist und für sie kein Unfall war, musste sie oft denken.
Was auch Gründe waren, weshalb sie sich nie mit seinesgleichen einlassen wollte …

Richtig spannend wurde es im Grunde erst auf den letzten Seiten.
Durch die wenigen Male, die man aus Sicht des Täters sah, wollte die Autorin wohl die entsprechende Spannung des Thrills darstellen, was aber nicht so recht gelang.
Natürlich wollte ich wissen, wer hinter den Anschlägen steckt, doch durch Mayas rege Fantasien blieb es doch mehr ein Liebesroman.
Doch zu einem gefühlvollen Roman fehlte mir persönlich wiederum in dem ganzen Buch das Emotionale. Die Autorin brachte die Gefühle leider nicht richtig wirkungsvoll rüber.
Die erotischen Momente waren sehr gefühlvoll geschildert, aber die Zuneigung, die die Protagonisten füreinander empfanden, wurde im Grunde gar nicht richtig dargestellt. Maya himmelte Logan zwar oft an, aber tiefer gingen diese Beschreibungen leider nicht.

Auch hatte die Autorin einen unrhythmischen Schreibstil, der mich leider dazu brachte, dieses Werk immer wieder eine Zeit lang aus der Hand zu legen. Die kindliche Naivität, gepaart mit talentierten Szenen, störten unglücklicherweise meinen Lesefluss enorm.
Einzelne Beschreibungen, wie der Körperbau von Männern, sind teilweise sehr plump dargestellt, was aber eventuell am Übersetzer liegen könnte. Und die häufigen Wiederholungen von bestimmten Sätzen machten das Buch leider auch nicht gerade zu einem perfekten Roman.

Fazit:
Diesen Roman, der Liebe und ein wenig Spannung beinhaltet, kann man zwischendurch gut mal lesen.
Leider hat die Autorin eine naive Schreibweise, die mir persönlich nicht zusagte.
Somit vergebe ich nur drei Sterne.

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Rachel Gibson – Ein Rezept für die Liebe

 

Autorenportrait:

Seit sie sechzehn Jahre alt ist, erfindet Rachel Gibson mit Begeisterung Geschichten. Mittlerweile hat sie nicht nur die Herzen zahlloser Leserinnen erobert, sie wurde auch mit dem »Golden Heart Award« der Romance Writers of America und dem »National Readers Choice Award« ausgezeichnet. Rachel Gibson lebt mit ihrem Ehemann, drei Kindern, zwei Katzen und einem Hund in Boise, Idaho.

Quelle: Randomhouse

Klappentext:

Kate Hamilton hat es schwer mit den Männern: Erst lehnt ihr Langzeitfreund Manny ihren Heiratsantrag ab, und als sie kurze Zeit später in einer Bar versucht, den charmanten Rob zu verführen, ergreift er Hals über Kopf die Flucht.
Verzweifelt über so viel Misserfolg zieht Kate sich in ein verschlafenes Nest in den Bergen von Idaho zurück, wo ihr Großvater lebt. Aber zur Ruhe kommt sie auch dort nicht, denn der neue Nachbar ihres Großvaters ist ausgerechnet Rob …

Meine Meinung:

Nachdem Kate, durch Männer mit Bindungsproblemen entmutigt, in das kleine Städtchen Gospel zieht, in dem ihr Großvater lebt, macht sie Bekanntschaft mit dem Mann, der ihr seit ihrer ersten Begegnung leider traumlose Nächte beschert.
Kaum dort angekommen, muss sie sich gegen ein Gerücht wehren, hält Rob für einen Herzensbrecher und er wiederum will keine Bindung mehr eingehen.
Durch einen dummen Zufall fühlten Kate und Rob sich gar nicht zueinander hingezogen, da seit ihrer Begegnung zu viele Vorurteile ihrer beider Denken beeinflusste. Doch trotzdem empfanden sie zumindest eine körperliche Anziehung zum anderen. was der ganzen Situation aber leider nicht wirklich half, sondern eher hinderlich war.
Der verbale Schlagabtausch, den die Autorin untermischte, war ein großer Genuß für mich und lockerte den (Liebes)Roman etwas auf.
Diese Dialoge zwischen Kate und Rob brachten mich immer wieder zum Lachen und manche Situationen waren urkomisch, da sie sich wie Katz und Maus verhielten.

Nebenher bekam ich auch ein klein Wenig vom Leben von Kates Großvaters mit, wie dieser seine verstorbene Frau vermisste und keine neue Beziehung eingehen möchte.

Abwechselnd wurde mir die Gesichte von beiden Protagonisten erzählt. Aber je häufiger sie gemeinsame Zeit verbrachten, umso mehr vermischten sich die Sichtweisen. Dadurch erfuhr ich auch die Gedanken der beiden, was mich regelmäßig fast zur Weißglut brachte. Besonders Kates Ansichten brachten mir immer wieder ein Kopfschütteln ein.

Der Schreibstil ist flüssig, ich konnte richtig in die Handlung eintauchen und den Roman genießen. Ich hatte das Buch in einem Zug durch, da es wieder einmal ein gelungenes Werk von Rachel Gibson ist.
Dieses Werk bekommt die volle Punktzahl, fünf Sterne.

17.05.2010

Jennifer Apodaca – Detektivin Samantha Shaw 1 – Herzattacken

 

Autorenportrait:

Jennifer Apodaca lebt mit ihrem Mann und drei Söhnen in Südkalifornien. Aus einer Laune heraus schrieb sie ihren ersten Roman „Herzattacken“ und schickte das Manuskript ohne große Ambitionen an einen Verlag. Dieser war von dem Debüt so begeistert, dass er die Autorin bat, eine Serie um Samantha Shaw, die smarte Detektivin wider Willen, zu schreiben.

Quelle: Goldmann Verlag

Klappentext:

Samantha Shaw eine Welt zusammen – denn im Auto des Verblichenen findet sie eine Sammlung fremder Damenslips. Aus Trauer wird Wut, und Sam stylt sich und ihr Leben völlig neu. Der Kauf einer Heiratsvermittlung ist ein Glücksgriff; doch einer von Sams Kunden ist nicht auf der Suche nach einer Frau, sondern nach Geld: schmutzigem Geld, das Trent ihm angeblich schuldet. Endlich hat Sam einen Grund, den gut aussehenden Expolizisten Gabe um Hilfe zu bitten …

Meine Meinung:

Samantha Shaw, Witwe und Geschäftsführerin einer Vermittlungsagentur, muss sich plötzlich mit Erpressern und Killern auseinander setzen. Und das alles nur wegen ihrem verstorbenen Mann, der nicht der brave Ehemann war für den er sich jahrelang ausgab.
Durch die genannten Umstände macht Sam nun einen regelrechten Wandel durch. Körperlich und psychisch möchte sie ein total neuer Mensch werden.

Die Autorin ließ mich gleich Anfangs wissen, was Sache ist bei Samantha.
Kein schnörkeliges Schönreden, es wurden gleich die Fakten auf den Tisch gelegt und schon konnte es losgehen. Eine direkte Art, die mir gefällt.
Manche Sachen, wie sie entstanden und sich weiterentwickelt hatten, kamen mir allerdings sehr seltsam vor. Unter anderem der Kauf dieser Räumlichkeiten für ihre Partnervermittlung. Da passte manches nicht zusammen, was bei mir sofort ein paar Fragen aufwarf.

Sams Grandpa, ist ein ehemaliger Zauberer und ein Laienhacker, der sich super in Computerdingen auskennt und dementsprechend Beziehungen zu anderen hat. Er ist ihr bei ihrer „Mission“ eine große Hilfe.
Sie selbst schreibt neben ihrem Beruf Rezensionen für Liebesromane mit starken Frauen als Heldinnen. Diese Figuren sind ihre Vorbilder, denn sie möchte auch eine starke und unabhängige Frau werden.
Im Laufe der Zeit bekommt man immer mehr von Sam und ihrer Familie mit und wie sie zu dem etwas jüngeren Gabe steht, der professionelle Privatdetektiv. Zwischen Sam und Gabe scheint sich etwas zu entwickeln, aber durch Sams Unsicherheit gerät es immer wieder ins stocken. Durch diese Beklommenheit, die man anhand ihrer Gedanken verfolgen kann, kommt sie auch immer wieder in verzwickte Situationen …

Spannend kann man diesen Krimi, bis kurz vor Schluss, eigentlich nicht nennen. Aber dafür sehr unterhaltsam!
Es machte mir richtig Spass, dieses Buch zu lesen.
Der Roman hat lange Kapitel die durch Abschnitte aufgelockert werden. Die Ichform mit ihren Gedankengängen hat vermutlich dazu beigetragen, dass es für mich so locker flockig rüber kam.
Der in der Gegenwart handelnde Schreibstil, bringt die angesprochenen Dinge immer auf den Punkt und ist umgangssprachlich.

Fazit:

Ein locker geschriebener Krimi, passend für kriminalistische Frauen.
Kann ich nur empfehlen!
Volle Punktzahl, fünf Sterne

04.09.2009

Jennifer Apodaca – Detektivin Samantha Shaw 2 – Bis dass ein Mord uns scheidet

 

Autorenportrait:

Jennifer Apodaca lebt mit ihrem Mann und drei Söhnen in Südkalifornien. Aus einer Laune heraus schrieb sie ihren ersten Roman „Herzattacken“ und schickte das Manuskript ohne große Ambitionen an einen Verlag. Dieser war von dem Debüt so begeistert, dass er die Autorin bat, eine Serie um Samantha Shaw, die smarte Detektivin wider Willen, zu schreiben.

Quelle: Goldmann Verlag

Klappentext:

Als Samantha Shaw eine Kundin ihrer Heiratsvermittlung erwürgt auffindet, will sie nichts mit dem Fall zu tun haben. Doch dann bittet sie der Hauptverdächtige auf eher uncharmante, aber überzeugende Weise, den wahren Täter zu  suchen.
Schon bald glaubt Sam, das Motiv für die Tat gefunden zu haben: Untreue und Eifersucht. Ein trügerischer Schluss, denn Sam übersieht, dass das richtige Motiv nicht immer zum richtigen Täter führt …

Meine Meinung:

Samantha Shaw ist alleinerziehende Mutter zweier Söhne und Inhaberin der Partnervermittlung „Heart Mates“.
Im ersten Band durfte sie sich kurz nach dem Ableben ihres Mannes mit Drogendealern und Killern herumschlagen, was sie zu einer Detektivin wider Willen machte.
In diesem zweiten Teil der Serie stolpert Sam über eine Leiche und ist sofort wieder mitten in einen Mordfall verwickelt. Und auch ihre Partnervermittlung „Heart Mates“ steht anscheinend im Mittelpunkt dieses kriminalistischen Falles.
Die Leiche, eine Freundin von Samantha. Der Hauptverdächtige, dessen Ehemann. Da sich der Detektiv auf den Partner der Ermordeten eingeschossen hat, ist zumindest für die Polizei der Fall glasklar. Aber Sams weibliche Intuition spürt noch andere Ungereimtheiten in ihrer Kleinstadt und so ermittelt sie mal wieder gegen ihren Willen …

Wie schon der erste Band hat dieser Roman einen spritzigen und witzigen Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt und mich von Beginn an fesseln konnte. Zudem hat die Autorin eine einfache Art gewählt, dieses Werk zu schreiben, sodass ich das Buch in einem Zug durch hatte.
Jennifer Apodaca ließ mir auch einen Freiraum, um selbst nach Verdächtigen zu suchen und Beweisen nachzugehen. So baute sich langsam, aber stetig eine gute Grundspannung auf, die am Schluss ihren Höhepunkt hatte.
Aber auch ein paar tolle Lacher und viele Schmunzler hat das Buch zu bieten, was es an den richtigen Stellen etwas auflockerte. Und auch ein Hauch von Erotik durfte nicht fehlen, was den Roman für mich zu einem Ladykrimi macht.

Die Protagonistin und die wichtigsten Figuren werden anschaulich vorgestellt. Durch die Ichform von Sam Shaw fühlte ich mich mitten im Geschehen.
Dies ist zwar eine Serie, doch kann man die Bücher auch gut einzeln lesen, da das wichtigste vom Vorgänger erklärt wurde. Ich empfehle allerdings, eine Reihe immer nach der Nummerierung zu lesen.

Fazit:

Für zwischendurch ein geeigneter Krimi mit einer großen Portion Humor!
Der Roman bekommt von mir fünf Sterne.

28.03.2010