Helene Henke – Das Rote Palais III – Die Schattenpforte

 

Autorenportrait:

Helene Henke über sich:
Ich wurde am 27. November 1964 in Krefeld geboren. Seit über zwanzig Jahren führen mein Mann und ich eine glückliche Beziehung. Wir haben zwei Söhne im Alter von zwanzig und zwölf Jahren. Zwischen den Kindererziehungsjahren machte ich zwei Ausbildungen, als Erzieherin und Industriekauffrau. Rastlos jobbte ich in verschiedenen Berufen. Seit sieben Jahren arbeite ich in einem Multiplexkino. Ein Job der Freude macht, inspiriert und in meinem Leben Platz lässt, mich dem zu widmen, was ich wirklich tun möchte – Schreiben. Denn manchmal bedarf es seine Zeit bis man seinen Weg gefunden hat. Doch das Warten hat sich gelohnt.
Bücher hatten immer einen besonderen Platz in meinem Leben und manchmal waren sie auch Teil meines Lebens. Daran soll sich in Zukunft nichts ändern.

Quelle: Sieben-Verlag

Klappentext:

Es herrscht Ausnahmezustand in Krinfelde. Eine dunkle Wolke liegt über der Stadt und lässt weder Licht noch Wärme durch. Wissenschaftler sind ratlos, Meteorologen überfragt. Niemand weiß, was dieses Phänomen ausgelöst hat, noch hat jemand eine Idee, wie man diesen Zustand rückgängig machen kann.

Leyla Barth und Rudger van Hallen haben jetzt alle Hände voll zu tun, denn die Dunkelheit am Tag ermöglicht Vampiren auch tagsüber aktiv zu sein, und es kommt zu unschönen Vorfällen. Doch das ist nicht das einzige Problem. Im Aurodom verschwinden Menschen während Filmvorführungen, und Rudger erwacht eines Abends nicht mehr aus seiner Starre.
Leyla sieht keine andere Möglichkeit und beschließt, auf eine lebensgefährliche Reise zu gehen – um Rudger zurückzuholen aus dem Reich der Schatten.

Dem Land, in das die Vampire bei Tag reisen, während sie starr und tot sind für die Welt.

Meine Meinung:

Der Klappentext spricht eigentlich den Kern schon an, um den es geht.
Neben der dunklen Wolke die sich über de Stadt ausbreitet und Schrecken bei den Menschen auslöst, wird immer mehr Leuten bewußt, dass enorm viele Menschen verschwinden und die Zahl der Vampire drastisch steigt. Dadurch entstehen vermehrt Unruhen und Leyla, Mensch und Privatdetektivin, hat an der Seite der Polizei alle Hände voll zu tun.
Als plötzlich ihr Lebensgefährte und Vampir Rudger nicht mehr aus seiner Starre erwacht, muss Leyla alles auf eine Karte setzen. Wie sie damit umgeht und was sie dadurch auf sich nimmt, ist unbeschreiblich.

Die Autorin entwickelte sich in dieser Trilogie von Band zu Band mit Rudger und Leyla, deren Liebe sich immer mehr festigte, weiter. Aber auch die Spannung, der Nervenkitzel und das Mysteröse wuchsen von einem Teil zum nächsten bis ins Unermessliche.
In jedem Buch kam noch ein größerer Brocken, den sie gemeinsam überwinden mussten. Ob sie es auch diesmal schaffen?

Der Anfang stimmte mit der Stimmung auf dem Cover richtig überein.
Dass die Wolkendecke eine übernatürliche Sache ist, wurde mir schnell klar und so kamen auch in diesem letzten Teil der Trilogie die germanischen Götter ins Spiel.
Während also in Krinfelde der Ausnahmezustand eingeleitet wurde, musste Leyla ihre persönliche Odysse durchleben.

Ich kam im gesamten Roman kaum zum atmen. Je weiter ich in die Geschichte eintauchte, umso spannender wurde sie. Dazu noch die gefühlvollen Szenen zwischen Leyla und Rudger, einfach herrlich!
Die erotischen Akte wurden einfühlsam dargestellt und lösten bei mir einen Gänsehauteffekt aus.
Die Kampfszenen dagegen wurden sehr anschaulich beschrieben und sogar vor einem blutigen Massakter schreckte die Autorin nicht zurück.

Manch eine Stuation rührte mich zu Tränen, so schön waren sie. Andere wiederum waren humorvoll, dass ich ein ums andere Mal schmunzeln musste.
Auch bekannte Gesichter aus den ersten zwei Teilen tauchten wieder auf, über die ich mich überaus freute. Die ein oder andere Figur wuchs mir im Laufe des Dreiteilers sogar richtig ans Herz!

Die Geschichte wurde aus Leylas Sicht erzählt. Bei zwei Situationen, die für den Leser interessant sind, durfte man aber auch mal Rudgers Sichtweise erleben.
Die Romane sind zwar in sich abgeschlossen, aber ich empfehle, die Bücher der Reihe nach zu lesen.

Nun verabschiede ich mich mit Wehmut von den Protagonisten und ihren Freunden.
Es hat richtig Spass gemacht und mein Dank gilt auch der Autorin, die zu allen drei Leserunden zur Verfügung stand.

Fazit:
Diesem Ende der Trilogie vergebe ich die volle Punktzahl, fünf Sterne und mache es zu meinem Monatshighlight August!
Ich bin gespannt, was in nächster Zeit noch aus Helenes Feder entspringen wird.

Das Rote Palais – Trilogie:
Die Totenwächterin
Der Gottvampir
Die Schattenpforte

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