Monatsarchiv: Juli 2010

Gregg Hurwitz – US Marshal Tim Rackley 2 – Die Sekte

 

Rezensionsexemplar

Autorenportrait:

Gregg Hurwitz ist Ende dreißig und studierte Englisch und Psychologie an der Harvard University sowie in Oxford (GB). Mit den Thrillern „Die Scharfrichter“ und „Die Sekte“ sowie dem Stand-alone „Blackout“ gelang ihm in den USA und Großbritannien der Durchbruch als Spannungsautor. Er lebt in Los Angeles.
Quelle: Droemer/Knaur-Verlag

Klappentext:

Leah, die Tochter eines erfolgreichen Hollywoodproduzenten, gerät in den Bann einer Psychosekte und bricht den Kontakt zur Außenwelt ab. Ihr Vater setzt alles daran, sie den Fängen des charismatischen Gurus zu entreißen, und bringt US Marshal Tim Rackley dazu, in dem Fall zu ermitteln. Rackley schleust sich mit falscher Identität in die Sekte ein und entdeckt schon bald, dass der Tod reiche Ernte einfährt: Wer aufbegehrt, wird ermordet. Als seine Tarnung auffliegt, steht Rackleys Leben auf Messers Schneide …

Meine Meinung:

Tim, der immer noch als Sicherheitsmann degradiert ist, wird von einem Filmproduzenten und Vater engagiert, dessen Tochter Leah aus einer Sekte zu holen. Der Produzent führt es in die Wege, dass Tim seinen ehemaligen Posten als Marshal erhält, der dadurch auch besser Informationen über Personen, Fahrzeuge und anderes bekommen kann.
Schnell wird klar, dass Tim nur an Leah herankommt, wenn er sich in diese Sekte einschleusen lässt. Die Chance dazu erhält er durch eine Veranstaltung der Organisation in einem Hotel.
Allein dieses 24-stündige Event hat Tim, und mich gleichermaßen, überzeugt, dass es schwer werden würde, aus dieser Geschichte mit Leah heil rauszukommen …

Anfangs wurde geschildert, wie es Tim mit seiner aktuellen Situation geht und wie er damit klar kommt.
Auch das Familiäre zwischen Tim und seiner Frau Dray kam immer wieder zwischendurch hervor, was Tims Sicht auch menschlicher machte. Dazu gehörte immer noch der Todesfall seines Kindes, welcher gefühlvoll dargestellt wurde. Ich litt auch in diesem Band mit den beiden mit und konnte mir gut vorstellen, dass sein Verlust Tim den nötigen Auftrieb gab, um wenigstens die Tochter eines anderen eventuell retten zu können.

Und so ging es in erster Linie nur um diese Sekte und wie sie vorgeht. „Das Programm“ mit dem „Wachstum“ sind der Inhalt dieser Gruppe. Das neue Mitglied soll sich von seinem alten Ich distanzieren, sein Fehlverhalten ablegen und durch Züchtigung und niedere Tätigkeiten zur Besinnung kommen. Dazu gehört auch, alles Negative von außen nicht mehr an sich heran zu lassen sowie man selbst auch keine negativen Gedanken mehr zulassen darf. Falls doch, gibt es eine Strafe …

Als sich Tim bei der ersten Veranstaltung dieser „Sekte“ aufhielt, um Informationen über Leah zu bekommen und die Masche des Meisters von Nahem zu betrachten, hatte ich richtig Angst, dass Tim den Predigten des Gurus nicht standhalten könnte.
Es wurde detailliert beschrieben, wie der Veranstalter seine Zuhörer durcheinander brachte, wie das Trinken und Essen wirkte, wie die Temperaturschwankungen im Raum sich auswirkten und wie der Meister sich Stück für Stück in die Gedanken der Anwesenden einschlich.

Im Anschluss wurde Tim eingeladen, ein paar Tage auf die Ranch dieser Sekte zu kommen. Als er diese Einladung annahm, hatte ich das Gefühl, wenn ich es zu nah an mich heranlasse, würde mein Geist den Verstand verlieren, bei den Vorgängen, die ich über diese Sekte las. So musste ich den Thriller in Etappen lesen, damit mein Geist etwas Erholung von den Methoden bekam.
Denn der Autor schreibt so realistisch, dass mir persönlich diese Aspekte der Sekte sehr nahe gingen. Ohne Pausen hätte mich seine anschauliche Schreibweise über dieses Thema in deren Bann gezogen. Was aber auch bedeutet, dass die Spannung in dem Buch von Anfang an stetig stieg. Zu keiner Minute empfand ich Langeweile, auch wenn der Autor manches sehr genau beschrieb. Sein Schreibstil fesselte mich durch den ganzen Roman.

Anfangs wurde die Handlung abwechselnd aus Tims und Leahs Sicht erzählt.
So bekam ich einen guten Eindruck von Tims Ermittlungswegen und gleichzeitig durch Leah einen Einblick in die Methoden des Meisters.
Zudem fühlte ich mit Leah mit, als wäre ich selbst in dieser Sekte und in ihrer Situation gewesen. Ich bekam bei jeder falschen Reaktion von ihr Angst, wie der Meister dieses Mal wieder reagieren und welche Strafe er sich wieder ausdenken würde.
Beim Zusammentreffen von Tim und Leah auf der Ranch verstärkte sich meine Angst um die beiden noch mehr und ich bangte bis zum Schluss um sie.

Es wurde zwar das Wichtigste aus dem ersten Teil berichtet, aber man sollte die Bücher, wenn es geht, schon der Reihe nach lesen. Obwohl die Handlung in jedem Band abgeschlossen ist, bauen sie aufeinander auf.

Fazit:
Dieser Thriller ist so gefüllt mit psychischen Methoden, dass er sehr gut als Psychothriller durchgehen könnte.

Somit vergebe ich fünf Sterne und freue mich schon auf den nächsten Teil mit dem außergewöhnlichen Marshal!

Reihenfolge der Bücher:
1. Die Scharfrichter
2. Die Sekte
3. Die Meute
4. Der Ausbrecher

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Nalini Singh – Gestaltwandler 2 – Jäger der Nacht

 

Rezensionsexemplar

 

Autorenportrait:

Nalini Singh wurde auf den Fidschi-Inseln geboren und ist in Neuseeland aufgewachsen. Nach verschiedenen Tätigkeiten, unter anderem als Rechtsanwältin und Englischlehrerin, hat sie 2003 eine Karriere als Autorin von Liebesromanen begonnen. Die Gestaltwandler-Serie ist ihr erster Ausflug in die Fantasy Romance.
Quelle: Egmont LYX Verlag

Klappentext:

Die junge Faith NightStar besitzt die Fähigkeit, die Zukunft vorherzusehen. Bisher hat die kühle Geschäftsfrau ihr Talent zur Mehrung ihres Vermögens eingesetzt, da bringt ein Mord ihr Leben aus dem Gleichgewicht. Faith wird von Visionen voller Blut und Tod heimgesucht. Als sie in einem fremden Teil der Welt Hilfe sucht, begegnet ihr der geheimnisvolle Vaughn D’Angelo. Er weckt in ihr verbotene Leidenschaften – und bringt sie in tödliche Gefahr…

Meine Meinung:

Mediale empfinden nichts, denken und handeln immer logisch, ohne Herz. Dadurch ähneln sie mehr Robotern als Menschen. Mediale streben nur nach zwei Dingen: Geld und Macht – weswegen sie auch für Geschäfte aller Art zuständig sind. Das Programm Silentium hat sie dazu ausgebildet, zu sein, was sie nun sind.

In diesem Band geht es um die V-Mediale Faith. Sie ist eine Vorhersage-Mediale, was heißt, dass sie auf den Punkt genau die Zukunft von geschäftlichen Tätigkeiten vorhersagen kann.
Ihre Quote liegt bei über 80 Prozent, womit sie eine sehr zuverlässige V-Mediale ist und dadurch auch Milliarden Dollar wert.
Doch seit Kurzem hat sie nicht nur Visionen von geschäftlichen Angelegenheiten. Immer öfter sieht sie auch Morde, die noch verübt werden. Dadurch kommen Gefühle wie Angst, Panik und Wut in ihr hoch, was für eine Mediale das Todesurteil bedeutet. Und diese Tatsache verstört sie so sehr, dass sie sich Hilfe außerhalb des Silentiums sucht. Da ihr nur eine Möglichkeit bleibt, wendet sie sich an die Gestaltwandler und stößt auf eine Welt, die so anders ist, wie sie es sich nie hätte vorstellen können …

Die meiste Zeit ging es um Faith, ihr Verhalten und wie sie mit ihren Gefühlen und den Berührungen, denen sie bei den Gestaltwandlern ausgesetzt ist, umgeht.
Anders als Sascha im ersten Teil, nahmen Faith die normalen Berührungen psychisch sehr mit, sodass sie teilweise sogar ins Koma fiel.
Auch die schrecklichen Visionen, die sie von einem Mörder bekam, setzten ihr sehr zu. Nur Vaughn, ein Jaguar-Gestaltwandler, der bei den Darkriver-Leoparden heimisch ist, scheint ihr helfen zu können …
Vaughn, ein Frauenheld, ist ein Wächter des Darkriver-Clans. Er hat sich geschworen, sich niemals zu binden. Doch als Faith freiwillig in sein Territorium kommt, hat er einen inneren Drang, immer in ihrer Nähe zu sein.

Das Tolle an den Gestaltwandlern, und besonders nun an diesem Leoparden-Clan, ist, dass sie in Rudeln leben. So bekam ich auch von anderen aus der Gruppe etwas mit und auch Sascha und Lucas aus dem ersten Band tauchten immer wieder auf.
Faith drohte in dieser Welt mit Gefühlen und den Katzen, die sich nach Berührung sehnen, unterzugehen. Da war es gut, dass Sascha ihr etwas hilfreich zur Seite stand.

Die Handlung wurde abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt.
Auch in diesem Band wurden die Gefühle sehr spürbar beschrieben. Die Sehnsucht, die in Faith immer mehr an die Oberfläche kam, war fast greifbar.
Beide Charaktere wurden gefühlvoll beschrieben und ich hatte sie sofort in mein Herz geschlossen. Faiths Berührungsangst und der Gestaltwandler, der gerne seinen Jaguar für sich sprechen ließ, waren sehr gut dargestellt. Selbst die dunklen Visionen, die Faith an die Grenzen ihres Verstandes führten, wurden für mich gut vorstellbar von der Autorin geschildert.

Vordergründig geht es zwar um die zwei Protagonisten und wie sie sich einander nähern und lieben lernen, aber ein kleiner Teil des Buches ist, durch die bösen Visionen, auch spannend. Deswegen kann man bei dieser Serie nicht ausschließlich von einer Liebesroman-Reihe sprechen.
Das scheint die Bücher von Nalini Singh auch auszumachen, was mir persönlich sehr gut gefällt.
Denn bis jetzt bin ich von dieser Gestaltwandler-Serie und der Autorin mehr als nur begeistert. Sie bringt Romantik, Erotik, Gefühl, aber auch Trauer und Schmerz, sehr gut zur Geltung, sodass ich richtig mit den Figuren mitfühlen konnte.

Fazit:
Eine sehr gefühlvolle Serie mit einem leichten Hauch von Krimi.
Ich vergebe fünf Sterne!

Bereits erschienen:
2008 – Leopardenblut
2008 – Jäger der Nacht
2009 – Eisige Umarmung
2009 – Im Feuer der Nacht
2010 – Gefangener der Sinne
2010 – Sengende Hitze (ab Oktober)
2011 – Ruf der Vergangenheit (ab März)

SUB ~ Juli 2010

~A~

* adrian, lara

– (5.) gefährtin der schatten

– (6.) gesandte des zwilichts

* andrews, ilona – stadt der finsternis: die magie der nacht

* apodaca, jennifer – tödliches vorspiel

~B~

* brown, dan – (3.) das verlorene symbol

~C~

* carpenter, tanya

– (2.) engelstränen

– (3.) dämonenring

~D~

* deaver, jeffrey – die menschenleserin

~E~

~F~

~G~

* gerritsen, tess

– (3.) todsünde

– (6.) blutmale

– (7.) grabkammer

* gibson, rachel

– das muß liebe sein

– gut geküsst ist halb gewonnen

* gunschera, andrea – engelsbrut

* galenorn, yasmin – die hexe

~H~

* haug, gunter – (8.) hüttenzauber

* hurwiz, gregg – die sekte

~I~

~J~

~K~

* klüpfer/kobr – (4.) laienspiel

~L~

* larsson, stieg – (3.) vergebung

~M~

* mcfadyen, cody – (4.) ausgelöscht

* mooney, chris – enemy

~N~

* nykanen, mark – totenstarre

~O~

~P~

* phillips, carly – (3.) für eine nacht

* patterson, james – (3.) der 3. grad

* phillips, susan elizabeth

– ausgerchnet den?

– verliebt verrückt verheiratet

~Q~

~R~

* reichs, kathy – (4.) durch mark und bein

* roberts, nora – ein haus zum träumen

* robb, j.d.

– (25.) in liebe und tod

– (26.) sanft kommt der tod

* rausch, roman – tiepolos fehler

* raven, michelle – ghostwalker: pfad der träume (fehlt band 1)

~S~

* singh, nalini – jäger der nacht

~T~

~U~

~V~

* viehl, lynn – darkyn: versuchung des zwielichts

~W~

~X~

~Y~

~Z~

Gesa Schwartz – Grim 1 – Das Siegel des Feuers

 

Autorenportrait:

Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Ihr besonderes Interesse galt seit jeher dem Genre der Phantastik. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Zurzeit lebt sie in der Nähe von Hamburg.
Quelle: Egmont Lyx-Verlag

Klappentext:

>> Sie fürchten und beschützen uns seit uralter Zeit. Sie sind der kalte Hauch, der in einer warmen Sommernacht deine Wange streift, wenn du schläfst, und sie sind der schwache Duft von Dunkelheit im Morgengrauen. Sie sind die gefallenen Engel unserer Zeit, sie sind – die Gargoyles. <<

Der Gargoyle Grim wahrt das steinerne Gesetz, nach dem niemals ein Mensch von der Existenz seines Volkes erfahren darf. Doch dann wird dieses Gesetz aufgrund eines rätselhaften Pergaments gebrochen. Gemeinsam mit der jungen Sterblichen Mia, einer Seherin des Möglichen, will Grim das Geheimnis des Pergaments ergründen. Sie ahnen nicht, dass sie einem Rätsel auf der Spur sind, welches das Schicksal der ganzen Welt bedroht …

Meine Meinung:

Vom Inhalt kann ich gar nicht mehr so viel wiedergeben, wie ich eigentlich möchte, da es eine derartige Fülle von Geschehnissen war, die ich mir beim besten Willen nicht merken konnte.
Aber im Grunde geht es um ein Pergament, das eine Karte beinhaltet, deren Weg und Ziel für eine gemeinsame Zukunft zwischen Menschen und Gargoyles sein soll.
Doch als ein Junge das Pergament für einen Gargoyle aufbewahren sollte, wird er von Widersachern getötet. Kurz davor konnte er das wertvolle Papier aber noch an seine Schwester Mia weiterreichen.
Und so beginnt eine Geschichte um ein Pergament, das mit einem Feuersiegel verschlossen ist und nur von einer bestimmten Person geöffnet werden kann.
Auf einem unbestimmten Weg, von ihren Gegnern verfolgt, wird sie von Grim, einem der mächtigsten Gargoylekrieger, begleitet.
Gemeinsam erleben sie eine Unmenge von Abenteuern, die sie in kleinen Schritten dem wahren Ziel des Pergamentes näher bringen.

Ich fand Gargoyles schon immer faszinierend. Grim, um den es in erster Linie geht, wird kraftvoll und stark dargestellt, mit Gefühlen, die denen eines Menschen ähnlich sind.
Im Laufe der Geschichte bekam ich aber auch allerhand Fabelwesen und Anderswesen zu Gesicht, sodass mir fast schwindlig wurde.
Es gab viele Parallelen zu anderen großartigen Büchern, was mir leider zu oft bewusst wurde. Unter der Sonne gibt es kaum meher Neues, aber vieles in diesem Werk erinnerte mich etwas zu sehr an die Werke anderer Schriftsteller.
Dazu kam noch diese Vielfalt an Anderswesen. Darüber musste ich immer wieder den Kopf schütteln. Es kamen in diesem Buch im Grunde alle Fantasygestalten vor, die man allgemein kennt. Das war eindeutig zu viel des Guten!

Anfangs spielten sich die Handlungen der beiden Protagonisten Grim und Mia parallel ab. Nach ungefähr einem Drittel des Buches bestanden sie zusammen mehrere große Abenteuer, um im dritten Teil wieder getrennte Wege zu gehen, da Grim für sein Volk kämpfen musste und Mia ihre magischen Fähigkeiten erlernen sollte.

Über Grims rechte Hand, einen grün leuchtenden Kobold namens Remis, musste ich fast immer lachen, wenn er auftauchte. Mit diesem Wicht hatte die Autorin einen humorvollen Gegensatz, zu den teilweise sehr grausamen Ereignissen, geschaffen, der mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht zauberte.
Aber etwas enttäuscht war ich von Mia, die ihre Magie kein einziges Mal wirklich einsetzte, obwohl sie diese doch angeblich in sich und auch erlernt hatte. Das lässt mich aber hoffen, dass es sich eventuell im nächsten Teil eher darum drehen könnte.

Das gesamte Werk war durchgehend erfüllt von Emotionen, die auch auf mich übersprangen. Ob es mit der doch noch jungen Protagonistin zusammenhängt, ist möglich. Ich konnte mich gut in die beiden Hauptfiguren hineinversetzen und konnte jede gefühlstechnische Station mitgehen.
Auch Spannung durfte natürlich nicht fehlen, wobei diese sich eher unterschwellig durch das Buch zog.
Was mich jedoch zum Ende hin etwas abschreckte, war die plötzliche Brutalität und die Beschreibung von abartig zugerichteten Leichen.

Somit vergebe ich diesem Erstlingswerk von Gesa Schwartz durch die Anhäufung der verschiedensten Wesen, den vielen Ähnlichkeiten zu anderen großartigen Fantasy-Romanen und der Grausamkeiten, nur drei bis vier Sterne.
Schade, denn es hätte ein wirklich grandioser Auftakt werden können. Aber den nächsten Band werde ich bestimmt auch lesen.