Rachel Gibson – Ein Rezept für die Liebe

 

Autorenportrait:

Seit sie sechzehn Jahre alt ist, erfindet Rachel Gibson mit Begeisterung Geschichten. Mittlerweile hat sie nicht nur die Herzen zahlloser Leserinnen erobert, sie wurde auch mit dem »Golden Heart Award« der Romance Writers of America und dem »National Readers Choice Award« ausgezeichnet. Rachel Gibson lebt mit ihrem Ehemann, drei Kindern, zwei Katzen und einem Hund in Boise, Idaho.

Quelle: Randomhouse

Klappentext:

Kate Hamilton hat es schwer mit den Männern: Erst lehnt ihr Langzeitfreund Manny ihren Heiratsantrag ab, und als sie kurze Zeit später in einer Bar versucht, den charmanten Rob zu verführen, ergreift er Hals über Kopf die Flucht.
Verzweifelt über so viel Misserfolg zieht Kate sich in ein verschlafenes Nest in den Bergen von Idaho zurück, wo ihr Großvater lebt. Aber zur Ruhe kommt sie auch dort nicht, denn der neue Nachbar ihres Großvaters ist ausgerechnet Rob …

Meine Meinung:

Nachdem Kate, durch Männer mit Bindungsproblemen entmutigt, in das kleine Städtchen Gospel zieht, in dem ihr Großvater lebt, macht sie Bekanntschaft mit dem Mann, der ihr seit ihrer ersten Begegnung leider traumlose Nächte beschert.
Kaum dort angekommen, muss sie sich gegen ein Gerücht wehren, hält Rob für einen Herzensbrecher und er wiederum will keine Bindung mehr eingehen.
Durch einen dummen Zufall fühlten Kate und Rob sich gar nicht zueinander hingezogen, da seit ihrer Begegnung zu viele Vorurteile ihrer beider Denken beeinflusste. Doch trotzdem empfanden sie zumindest eine körperliche Anziehung zum anderen. was der ganzen Situation aber leider nicht wirklich half, sondern eher hinderlich war.
Der verbale Schlagabtausch, den die Autorin untermischte, war ein großer Genuß für mich und lockerte den (Liebes)Roman etwas auf.
Diese Dialoge zwischen Kate und Rob brachten mich immer wieder zum Lachen und manche Situationen waren urkomisch, da sie sich wie Katz und Maus verhielten.

Nebenher bekam ich auch ein klein Wenig vom Leben von Kates Großvaters mit, wie dieser seine verstorbene Frau vermisste und keine neue Beziehung eingehen möchte.

Abwechselnd wurde mir die Gesichte von beiden Protagonisten erzählt. Aber je häufiger sie gemeinsame Zeit verbrachten, umso mehr vermischten sich die Sichtweisen. Dadurch erfuhr ich auch die Gedanken der beiden, was mich regelmäßig fast zur Weißglut brachte. Besonders Kates Ansichten brachten mir immer wieder ein Kopfschütteln ein.

Der Schreibstil ist flüssig, ich konnte richtig in die Handlung eintauchen und den Roman genießen. Ich hatte das Buch in einem Zug durch, da es wieder einmal ein gelungenes Werk von Rachel Gibson ist.
Dieses Werk bekommt die volle Punktzahl, fünf Sterne.

17.05.2010

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