Jennifer Apodaca – Detektivin Samantha Shaw 1 – Herzattacken

 

Autorenportrait:

Jennifer Apodaca lebt mit ihrem Mann und drei Söhnen in Südkalifornien. Aus einer Laune heraus schrieb sie ihren ersten Roman „Herzattacken“ und schickte das Manuskript ohne große Ambitionen an einen Verlag. Dieser war von dem Debüt so begeistert, dass er die Autorin bat, eine Serie um Samantha Shaw, die smarte Detektivin wider Willen, zu schreiben.

Quelle: Goldmann Verlag

Klappentext:

Samantha Shaw eine Welt zusammen – denn im Auto des Verblichenen findet sie eine Sammlung fremder Damenslips. Aus Trauer wird Wut, und Sam stylt sich und ihr Leben völlig neu. Der Kauf einer Heiratsvermittlung ist ein Glücksgriff; doch einer von Sams Kunden ist nicht auf der Suche nach einer Frau, sondern nach Geld: schmutzigem Geld, das Trent ihm angeblich schuldet. Endlich hat Sam einen Grund, den gut aussehenden Expolizisten Gabe um Hilfe zu bitten …

Meine Meinung:

Samantha Shaw, Witwe und Geschäftsführerin einer Vermittlungsagentur, muss sich plötzlich mit Erpressern und Killern auseinander setzen. Und das alles nur wegen ihrem verstorbenen Mann, der nicht der brave Ehemann war für den er sich jahrelang ausgab.
Durch die genannten Umstände macht Sam nun einen regelrechten Wandel durch. Körperlich und psychisch möchte sie ein total neuer Mensch werden.

Die Autorin ließ mich gleich Anfangs wissen, was Sache ist bei Samantha.
Kein schnörkeliges Schönreden, es wurden gleich die Fakten auf den Tisch gelegt und schon konnte es losgehen. Eine direkte Art, die mir gefällt.
Manche Sachen, wie sie entstanden und sich weiterentwickelt hatten, kamen mir allerdings sehr seltsam vor. Unter anderem der Kauf dieser Räumlichkeiten für ihre Partnervermittlung. Da passte manches nicht zusammen, was bei mir sofort ein paar Fragen aufwarf.

Sams Grandpa, ist ein ehemaliger Zauberer und ein Laienhacker, der sich super in Computerdingen auskennt und dementsprechend Beziehungen zu anderen hat. Er ist ihr bei ihrer „Mission“ eine große Hilfe.
Sie selbst schreibt neben ihrem Beruf Rezensionen für Liebesromane mit starken Frauen als Heldinnen. Diese Figuren sind ihre Vorbilder, denn sie möchte auch eine starke und unabhängige Frau werden.
Im Laufe der Zeit bekommt man immer mehr von Sam und ihrer Familie mit und wie sie zu dem etwas jüngeren Gabe steht, der professionelle Privatdetektiv. Zwischen Sam und Gabe scheint sich etwas zu entwickeln, aber durch Sams Unsicherheit gerät es immer wieder ins stocken. Durch diese Beklommenheit, die man anhand ihrer Gedanken verfolgen kann, kommt sie auch immer wieder in verzwickte Situationen …

Spannend kann man diesen Krimi, bis kurz vor Schluss, eigentlich nicht nennen. Aber dafür sehr unterhaltsam!
Es machte mir richtig Spass, dieses Buch zu lesen.
Der Roman hat lange Kapitel die durch Abschnitte aufgelockert werden. Die Ichform mit ihren Gedankengängen hat vermutlich dazu beigetragen, dass es für mich so locker flockig rüber kam.
Der in der Gegenwart handelnde Schreibstil, bringt die angesprochenen Dinge immer auf den Punkt und ist umgangssprachlich.

Fazit:

Ein locker geschriebener Krimi, passend für kriminalistische Frauen.
Kann ich nur empfehlen!
Volle Punktzahl, fünf Sterne

04.09.2009

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