Charlaine Harris – Sookie Stackhouse 2 – Untot in Dallas

 

Autorenportrait:

Charlaine Harris lebt in Arkansas – mit ihrem Mann, ihren drei Kindern, zwei Hunden, zwei Frettchen und einer Ente. Sie ist eine unersättliche Leserin, gemäßigte Cineastin und gelegentliche Gewichtheberin. Ihre Romane wurden u. a. mit dem begehrten Anthony Award und dem Grand Prix Les Romantiques für die beste Heldin ausgezeichnet sowie für den Agatha Award und den Compton Crook Award nominiert.

Quelle: dtv

Klappentext:

Die Kellnerin Sookie Stackhouse hat eine Pechsträhne.
Zuerst wird einer ihrer Kollegen ermordet, und es gibt keinerlei Hinweise auf den Täter. Kurz darauf steht sie einer Bestie gegenüber, die ihr mit giftigen Krallen schmerzhafte Wunden zufügt. Dann: Auftritt der Vampire, die ihr nicht ganz uneiegennützig das Gift aus den Adern saugen… und das ist erst der Anfang.

Im zweiten Band um die charmante und etwas schräge Sookie Stackhouse und ihren Geliebten, den Vampir Bill, liefert Charlaine Harris erneut Horror und Humor aus der Perspektive des ländlichen Amerika.

Meine Meinung:

Die Autorin hat sich mit diesem Roman gesteigert!
Wer meine Rezi zum ersten Teil „Vorübergehend tot“ gelesen hat, der weiß, dass ich ziemliche Anlaufschwierigkeiten hatte. Die fallen in diesem Buch gänzlich weg. Die Ich-Version, von Sookie Stackhouse, ist gut dargestellt und auch die Schreibweise hat sich, in meinen Augen, sehr verbessert.

Die „Bestie“, um die es laut Inhaltsangabe geht, spielt gar nicht so eine große Rolle wie ich anfangs dachte. Sie erscheint am Anfang, um eine Nachricht zu überbringen, um dann erst wieder an Ende vom Buch aufzutauchen. Dort kommt sie zwar nur kurz vor, aber sie spielt in der kurzen Zeit eine sehr wichtige Rolle.
Dazwischen wird Sookie nach Dallas gerufen und macht die unerfreuliche Bekanntschaft der „Bruderschaft“: Religiöse Fanatiker, die Vampire ausrotten wollen.
Der Dallasaufenthalt ist dadurch richtig spannend und Sookie muss einmal sogar um ihr Leben fürchten. So kann ich der Aussage, die sich auf der ersten Seite des Buches befindet Hundertprozentig zustimmen: Es ist größtenteils ein richtiger Vampir-Krimi!
Aber es gibt auch zwischendrin immer wieder etwas zu schmunzeln, so dass die Spannung dadurch etwas aufgelockert wird.
Was mich auch sehr freute, war die Begegnung mit einem jungen Telepaten, den Sookie in Dallas trifft. Nun ist sie mit ihrer „Gabe“ nicht mehr allein. Und von den Gestaltwandler bekommt man in diesem Band etwas mehr mit.

Die Charaktere werden nur oberflächlich vorgestellt, was meiner Ansicht nach aber genügt.
Die Schrift ist sehr klein und die Seiten sind eng beschrieben. Aber durch die flüssige Schreibweise und die Spannung die sich in Dallas aufbaut, stört das meiner Meinung nach nicht wirklich.

Fazit:

Dieser Vampirroman hat mich nach dem ersten Teil richtig positiv überrascht und ich werde Sookie Stackhouse auch weiterhin begleiten!
vier Sterne

15.05.2009

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